Mobilitätsdaten zwischen Ausgangs- und Zielpunkt (O-D) erfassen die Bewegung von Personen oder Gütern von einem Startpunkt (dem „Ausgangspunkt“) zu einem Endpunkt (dem „Zielpunkt“). Sie zeichnen ein Bild der Reisemuster und zeigen, wo Fahrten beginnen und enden und welche Wege zwischen den beiden Punkten zurückgelegt werden.
Diese Daten sind für eine Vielzahl von Anwendungen von entscheidender Bedeutung. In der Verkehrsplanung werden sie genutzt, um stark nachgefragte Korridore zu identifizieren, Pendlermuster zu verstehen und neue Straßen oder öffentliche Verkehrsangebote zu planen.
In der Stadtplanung werden sie genutzt, um fundierte Entscheidungen über die Flächennutzung zu treffen, neue Wohn- und Dienstleistungsstandorte festzulegen und die Verkehrsanbindung der Stadt zu verbessern.
Daten zu Ausgangs- und Zielpunkten werden in der Regel aus Quellen wie anonymisierten Mobilfunksignalen, GPS-Geräten, der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und herkömmlichen Verkehrsbefragungen erhoben. Durch die Analyse dieser Muster können Planungsfachleute intelligentere, datengestützte Entscheidungen treffen, um effizientere und barrierefreiere Systeme zu schaffen.