• Pennsylvania State University, Dept. of Architectural Engineering

    Der virtuelle Campus von Penn State

    University Park, Pennsylvania, USA

Projektzusammenfassung

Projekt
Der Campus University Park in State College, Pennsylvania ist der größte der 24 Standorte der Pennsylvania State University mit fast 1 000 Gebäuden und Strukturen und zahlreichen Anlagen in jedem Gebäude. Damit Facility Manager die verschiedenen Anlagen leichter lokalisieren und den Wartungsanforderungen auf dem Campus effizienter nachkommen können, hat die Universität das Projekt des virtuellen Campus von Penn State in die Wege geleitet und dazu ein Realitätsraster des Campus University Park erstellt, das georäumliche Daten und Daten zu den jeweiligen Arbeitsaufträgen integriert.

Lösung
Unter Verwendung von ContextCapture und Technologien zur Realitätserfassung, wie z. B. 3D-Laserscans, hat das Projektteam aus 2 500 Luftaufnahmen in weniger als zwei Tagen ein detailliertes und georäumlich genaues 3D-Realitätsraster des gesamten Campus und seiner Umgebung erstellt. Mit Hilfe von MicroStation integrierte das Raster zudem georäumliche Daten und Daten zu den jeweiligen Arbeitsaufträgen aus dem georäumlichen Informationssystem und dem computergestützten Wartungsmanagementsystem der Universität. Das endgültige Realitätsraster des Campus wurde dann in ProjectWise gespeichert; es ist auf diese Weise für das Wartungs- und Campuspersonal zugänglich und kann für ein optimales Anlagenmanagement der Einrichtungen auf dem Campus in Echtzeit aktualisiert werden.

Ergebnis
Das Projektteam hat ein vollständig integriertes virtuelles Modell erarbeitet, mit dessen Hilfe Facility Manager den genauen Standort der Arbeitsaufträge visualisieren, Reaktionszeiten und Leistung verbessern und so die Effizienz der Anlageninstandhaltung und Campusverwaltung steigern können. Zudem ermöglicht das Modell eine bessere Entscheidungsfindung auch ohne physische Begutachtung der Anlagen, weil das Realitätsraster auch Gebäudedetails wie Fassaden und Dächer anzeigt. Dem Campuspersonal ermöglicht diese Initiative eine genauere Planung der Wartungsarbeiten, einschließlich der zur Inspektion nötigen Ressourcen und der Sicherheitsrisiken. Und schließlich kann man dank der Technologie der virtuellen Realität einen „virtuellen Spaziergang“ durch den virtuellen Penn State Campus machen und in eine immersive Visualisierung eintauchen.

Software
Als kollaborative Speicherschnittstelle stellte ProjectWise einen webbasierten Zugang zum Modell bereit, so dass kein Computerspeicherplatz benötigt und Wartezeiten bei der Übertragung des Modells vermieden wurden. Zudem beschleunigte und verbesserte ProjectWise den fehlerfreien Informationsaustausch zwischen allen Projektbeteiligten und optimiert so das Anlagen- und Facility Management. Mit ContextCapture konnte das Team schnell und einfach eine genaue, dreidimensionale, georäumlich korrekte und detaillierte Darstellung der Außenhüllen der Gebäude auf dem Campus erstellen. Diese Daten wurden dann in Bentley WorkStation in ein 3D-Realitätsraster mit Suchfunktion integriert.

Projekt-Playbook: ContextCapture, MicroStation, ProjectWise
Outcome/Facts
  • Das Projektteam hat ein vollständig integriertes virtuelles Modell erarbeitet, mit dessen Hilfe Facility Manager den genauen Standort der Arbeitsaufträge visualisieren, Reaktionszeiten und Leistung verbessern und so die Effizienz der Anlageninstandhaltung und Campusverwaltung steigern können.
  • Das Realitätsraster zeigt genaue Gebäudedetails wie Fassaden und Dächer, sodass Entscheidungen auch ohne physische Begutachtung der Anlagen schneller getroffen und damit Zeit und Geld gespart werden können.
Quote:
  • „Die Initiative des virtuellen Campus von Penn State, in deren Rahmen mit Hilfe von Bentleys ContextCapture, iModels und ProjectWise ein genaues und vollständiges Modell des Campus erstellt und mit CMMS-Daten überlagert wurde, hat für das Office of Physical Plant in Hinsicht auf Wartungsaktivitäten sowohl anfängliche als auch potentielle Vorteile geschaffen. Ein sofortiger Nutzen dieser Initiative war die Fähigkeit, die genauen Standorte der auszuführenden Arbeiten zu visualisieren, so dass Einsätze von Technikern in nahe beieinander liegenden Orten zusammengelegt und damit Reaktionszeiten und Leistung verbessert werden konnten. Als zukünftige Vorteile rechnen wir damit, das virtuelle Modell zur Durchführung von Fassadeninspektionen verwenden und für entscheidende, sicherheitskritische Reparaturarbeiten Arbeitsaufträge aus dem Campusmodell erstellen zu können.“

    Craig Dubler Dienstleiter für Facility- und Anlagenmanagement Pennsylvania State University