Der Erfolg unserer Kunden ist uns Freude und Ansporn zugleich. Dies bezeugen die von ihnen ausgeführten Projekte, zu denen wir die Werkzeuge liefern durften, als auch die Auszeichnungen, die ihnen für ihre Arbeit zuteil wurden.
Daimler AG, Werk Peking, China
Visualisierung des Daimler-Werkes MCG Bejing China, Kohlbecker l Architekten & Ingenieure
In einer neuen Entwicklungszone im Süden Pekings legte Bundeskanzler Schröder mit Daimler und deren chinesischen Partnern den Grundstein für eine neue Autofabrik. In dem Gemeinschafts-unternehmen sollen ab 2005 Mercedes-Personenwagen der Modelle Mercedes-Benz C- und E-Klasse gebaut werden. Im Rahmen der neuen Asienstrategie von Daimler ist das Werk Teil der 1,2 Mrd. Euro umfassenden Investitionen in China, die auch die Produktion von Transportern der Typen Sprinter und Viano/Vito von 2006 an in Südchina vorsieht.
Das international agierende Architekturbüro Kohlbecker l Architekten & Ingenieure zeichnete u.a. schon für die Projektierung diverser Werksstandorte und Auslieferungszentren des Daimler-Konzerns in Deutschland und den USA verantwortlich. Dabei setzt es an über 60 CAD-Arbeitsplätzen auf das technische Know-how der CAD-Software speedikon für Architektur und Industriebau und entspricht damit den hohen Ansprüchen der Daimler AG.
Die neue Automobilfabrik im Süden Pekings stellte das Büro Kohlbecker und seinen chinesischen Partner Catarc vor neue Herausforderungen. Mit einer Gesamtfläche von über 950.000 m² wird die gesamte Werksanlage des MCG (Mercedes-Benz Car Group) Beijing, China in zwei Phasen eines Rahmenentwicklungsplanes bebaut. Bei den gewaltigen Ausmaßen des CKD-Produktionsgebäudes vertraute das Projektteam um Matthias Kohlbecker auf die integrierte dreidimensionale Planung mit speedikon auf der Basis von MicroStation.
Bayer Technology Services Shanghai, China
Seit November 2003 hat die Firma Bayer Technology Services einen Sitz im Shanghai Chemical Industry Park in Caojing, ca. 60 km von Shanghai City. Die weltweit agierende Tochter des Bayer-Konzerns ist im Engineering-Sektor tätig und auf Planung, Bau und Optimierung von Produktionsanlagen ausgerichtet.
Bayer Technology Services hat China als Hauptquartier für Asien ausgewählt. Bis 2008 soll die Zahl der Mitarbeiter auf dem 1,8 km² großen Gelände auf ca. 1000 steigen. Der Shanghai Chemical Industry Park liegt direkt an der Nordküste der Hangzhou Bay. Mit einer Fläche von 29,4 km² ist der Chemiepark in Caojing eines der größten Investitionsprojekte Chinas. Es ist das erste Industriegebiet, das sich auf petrochemische und feinchemische Industriezweige spezialisiert hat. Mit einem Investitionsvolumen von 8 Mrd. US$ soll der SCIP sogar einer der bedeutendsten und größten integrierten Standorte der Petrochemie in Asien werden, an dem sich neben Bayer bereits viele weitere Global Player der chemischen Industrie angesiedelt haben. BTS baut für Bayer Produktions-kapazitäten vor Ort aus, um auf die rasant wachsenden Marktansprüche reagieren zu können. Im Rahmen dieses Projektes unterstützt Bentley in mehreren Phasen bei der Einführung von speedikon/Industriebau.
DaimlerAG, Werk Sindelfingen
Auf einem Fabrikgelände von rund 1.890.000 qm produziert Mercedes-Benz die Pkw C-Klasse, E-Klasse Limousinen, S-Klasse, CL-Klasse und Maybach.
Der Standort ist die Arbeitsstätte für ca. 41.000 Mitarbeiter und seit 1959 Schauplatz ständiger Werksaus- und Neubaten, general- und Infrastrukturplanungen (u.a. Montagehallen, Galvanik, Lackierung, Preßwerk, Putzerei, Werkzeugbau, Textilbetriebe, Verladehallen, Einfahrbahn, Verwaltung, Cafeterien, Kundencenter, Technologiezentrum). Mit der Grundsteinlegung für das neue Designgebäude begann 1995 der Bau des neuen Technologiezentrums. 1999 erfolgte dann der Umbau des Kundencenters zur "Erlebniswelt" der Marke Mercedes-Benz und 2000 die Eröffnung des "Mercedes Event Center" für Konzerte und ähnliche Events sowie die Fertigstellung des Mercedes-Benz Technology Centers (MTC). Zu den jüngsten speedikon-Projekten am Standort Sindelfingen zählt die 2002 fertiggestellte Maybach Manufaktur (Center of Excellence).
FERRERO oHG m.b.H, Werk Stadtallendorf
Ferrero Deutschland beschäftigt zur Zeit etwa 3.600 Mitarbeiter. Damit zählt das Familienunternehmen zu den führenden Süßwarenherstellern Europas und ist der größte Arbeitgeber im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Produktion sämtlicher Erzeugnisse (ca. 25 Marken, von Mon Chéri, Kinder Riegel, Milch-Schnitte über tic tac bis nutella und hanuta) findet im Werk in Stadtallendorf statt. Aktuell sind 25 profilierte Marken im Handel erhältlich. Mit Stadtallendorf ist Ferrero dem Standort, an dem 1956 die deutsche Ferrero gegründet wurde, treu geblieben. Der Ort hat einen wichtigen strategischen Vorteil: die zentrale Produktionslage, von dem aus 75 Prozent der Kunden im Handel direkt beliefert werden können.
Novartis Pharma, Basel, Schweiz
1996 schlossen sich Sandoz und Ciba-Geigy in einer der grössten Firmenfusionen der Geschichte zur Firma Novartis zusammen.
Weltweit sind zurzeit über 78’000 Mitarbeiter für Novartis tätig, 10’600 allein in der Schweiz. Transplantation von Organen, Kampf gegen Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen, Behandlung von Leukämie und die Augenheilkunde sind nur einige der wichtigen Anwendungsgebiete, auf denen geforscht, entwickelt und produziert wird. Mitarbeiter von Novartis bringen Produkte zur Marktreife, informieren Ärzte über deren Anwendungsmöglichkeiten, erläutern in Apotheken die Wirkungszusammenhänge und tragen so zum gesundheitlichen Wohlergehen vieler Menschen bei.
Für die sicherheitsrelevante Dokumentation gibt es bei der Novartis Pharma AG abteilungsübergreifende Richtlinien für die CAD-Planerstellung. Durch die steigenden Anforderungen (Auflagen der Störfallverordnung der Kantone Basel-Stadt und Baselland), die gerade im Bereich Sicherheit immer größer werden, wurde in Zusammenarbeit mit der Konzernsicherheit und der Berufsfeuerwehr Novartis ein Konzept zur Erstellung von CAD-Sicherheitsplänen und deren Inhalte erarbeitet. Gerade die Feuerwehr Novartis benötigt für eine effiziente Einsatzbewältigung aussagekräftige Einsatzpläne. Hinsichtlich Qualität, Aussagekraft und Automation fand man mit speedikon auf der Basis von MicroStation neue Möglichkeiten.
Die Bauabteilung von Novartis vertraut seit 1992 auf speedikon und nutzt dabei u.a. geschickt die Vorteile Darstellungsfilter-Technologie. Diese Filter werten die 3D-Infomationen der Bauteile in Abhängigkeit zum Anwendungszweck aus und regeln darüber die Detailierungsgrad, das Aussehen und die Layer-Struktur jeder Zeichnung. Auf Tastendruck entstehen bspw. Orientierungs-, Brandschutz- und Feuerwehreinsatzpläne. Durch diese flexible Steuerungsmöglichkeit muss bei der Planerstellung nicht mehr auf die Symbolik bzw. Ebenenschaltung geachtet werden, da diese Steuerung komplett durch das System übernommen wird. Durch die Einhaltung des "Novartis CAD-Standards", der die Struktur und Konfiguration der Filter genau festlegt und an den auch alle beteiligten Partner gebunden sind, ist eine rationelle und kostensparende Projektierung, Realisierung sowie Instandhaltung von CAD-Bau- und Sicherheitsprojekten erst möglich geworden.
Daimler AG, Werk Rastatt
Auf dem 147 ha großen Fabrikgelände wird seit 1997 die Mercedes-Benz A- und seit 2005 die B-Klasse gefertigt.
Das international agierende Büro Kohlbecker l Architekten & Ingenieure in Gaggenau führt Neu- und Umbauplanungen der Werks- und Verwaltungsgebäude durch. Zu den jüngsten speedikon-Projekten gehört das 1998 fertiggestellte Kundencenter, das neben den Kundencentern in Bremen und Sindelfingen ein Gebäude für den Kunden von Mercedes-Benz ist, der auf Wunsch sein Neufahrzeug direkt im Werk abholen kann. 2001 erfolgten diverse Erweiterungen von Rohbau-, Lackier- und Montagehallen.
Merck, Standort Darmstadt
Mit einer über dreihundertjährigen Firmentradition ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Dieser Standort zählt über 400 Gebäude die in speedikon dreidimensional erfasst sind.
Als weltweit tätige Unternehmensgruppe konzentriert sich Merck auf Arzneimittel und Chemikalien. Der Fokus liegt auf Innovationen in den Bereichen Pharma und Chemie. Merck hat seine Wurzeln in Deutschland. Auch heute in einem global agierenden Unternehmen spielt der Standort Deutschland mit der Zentrale im hessischen Darmstadt eine wichtige Rolle.
Rund 7.500 der rund 28.500 Mitarbeiter der Merck-Gruppe arbeiten am Hauptsitz in Darmstadt, dem größten Forschungs- und Produktionsstandort des Konzerns und in der zweitgrößten Produktionsstätte in Deutschland, dem nahegelegenen Werk in Gernsheim am Rhein. Ebenfalls am Standort Darmstadt befindet sich die Merck Pharma GmbH, die deutsche Generika-Tochter Merck dura GmbH sowie die Merck Selbstmedikation GmbH, die rezeptfreie Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel vertreibt.
BMW, Werk Leipzig
Bild: Kohlbecker l Architekten & Ingenieure
Die BMW-Group plant ein neues Automobilwerk in der Region Leipzig/Halle. Im neuen Werk sollen ab 2005 BMW-Automobile der 3-er Reihe produziert werden. Das Gesamtprojekt setzt sich im wesentlichen aus den Werkshallen für die drei Technologien „Rohbau“, „Lack“ und „Montage“ zusammen. Sie werden durch ein zentrales Eingangs-, Verwaltungs- und Kommunikationsgebäude verbunden. Das gesamte Werksgelände mit Versorgungszentrum, weiteren Lagergebäuden und -flächen, Außenanlagen, Stellplätzen, Teststrecken etc. wird eine Größe von über 200 ha haben. Der Standort liegt nördlich von Leipzig, unmittelbar an der Autobahn Dresden-Magdeburg (A14), an der auch das Gelände der Neuen Messe Leipzig liegt. 20 km westlich des Standortes liegt der internationale Flughafen Leipzig/Halle, sowie das Kreuz mit der Autobahn Berlin-München (A9).
Daimler AG, Werk Tuscaloosa, USA
Für den Kunden MBUSI (Mercedes-Benz U.S. International, Inc.), dem Zuhause der Mercedes M-Klasse, planten die Architekturbüros Albert Kahn Associates und Kohlbecker l Architekten & Ingenieure eine 600 Mio. Dollar-Erweiterung des Tuscaloosa Werkes in Alabama. Der neue Bau beinhaltet Gebäude für Karossenrohbau, Lackierung und Karossenmontage. Dort im Einsatz: speedikon „M“.
Das bestehende Werk erstreckt sich auf 120.000 Quadratmeter. Die Erweiterung um 200.000 Quadratmeter soll die Produktionskapazität auf 160.000 Fahrzeuge pro Jahr verdoppeln. Dies gilt sowohl für die zukünftige M-Klasse als auch für den neuen Grand Sport Tourer, ein komplett neues Fahrzeug, das seit Ende 2004 in Tuscaloosa vom Band läuft. Darüber hinaus wird die die Belegschaft um das Doppelte auf 4000 erhöht. Die Planung für die 200.000 Quadratmeter Erweiterung übernahmen die Architekturbüros Albert Kahn mit Sitz in Detroit und Kohlbecker mit Sitz in Gaggenau. Durch Ausnutzung der Zeitverschiebung konnte diese "transatlantische Planung" in kurzer Zeit abgeschlossen werden. In dem Büro Kahn kam die amerikanische Lokalisierung von speedikon/Industriebau auf der Plattform MicroStation zum Einsatz, sozusagen die "M-Klasse speedikon's". Neben einer englischen Oberfläche verfügt diese Fassung über amerikanische Stahlprofile und angepasste Materiallisten, Prototypen und Filter. Durch eine gezielte Schulung war Kahn in kürzester Zeit im Umgang mit speedikon produktiv. Durch die Kompatibilität zwischen der deutschen und der amerikanischen Lokalisierung konnten die Planungsstände über das Internet problemlos zwischen Kahn, Kohlbecker und dem Auftraggeber ausgetauscht werden.
Infracor, Chemiepark Marl
Der Chemiepark Marl erstreckt sich über eine Fläche von 6,5 Quadratkilometern und beinhaltet etwa 900 Gebäude und mehr als 100 Produktionsbetriebe sowie ein insgesamt 1.200 Kilometer langes, internes Rohrleitungsnetz. Der Chemiepark verfügt über einen eigenen Hafen am Kanal und einen eigenen Anschluss an das überregionale Bahnnetz und somit über eine günstige Verkehrsanbindung an Straße, Wasser und Schiene.
Der Chemiepark Marl gehört zu den größten Verbundstandorten in Deutschland und ist gleichzeitig der größte Produktionsstandort der Degussa. Die Infrastruktur und alle Service-Leistungen für die chemienahe Prozessindustrie stellt Infracor den hier ansässigen Unternehmen zur Verfügung. Zur Sicherstellung der Infrastruktur gehören neben der Standortentwicklung, die Instandhaltung von Rohrbrücken, Straßen- und Schienensystemen, vor allem auch die Vermarktung, Bewirtschaftung und Organisation von Flächen und Gebäuden sowie die Bereitstellung der Telekommunikationsnetze und -systeme.
Zur Projektierung, Realisierung sowie Instandhaltung der Gebäude vertraut Infracor auf speedikon Architektur auf der Basis von MicroStation. Infracor nutzt dabei geschickt die Vorteile der Darstellungsfilter-Technologie. Auf Tastendruck entstehen bspw. Orientierungs-, Flucht- und Rettungswegpläne oder unterschiedliche Darstellungen von Nutzflächengrundrissen nach DIN 277. Durch die Einhaltung des "Infracor CAD-Standards", der die Struktur und Konfiguration der Filter genau festlegt und an den auch alle beteiligten Partner gebunden sind, ist eine rationelle und kostensparende Projektierung, Realisierung sowie Instandhaltung von CAD-Bauprojekten erst möglich.
Um auf die Herausforderungen eines Standortes in dieser Größenordnung angemessen reagieren zu können, setzt Infracor neben der grafischen 3D-CAD-Bearbeitung in speedikon auf den ProjektEditor. Seine einfache, Excel-ähnliche Oberfläche ermöglicht das komfortable und hocheffektive Bearbeiten aller digitalen Bauteilinformationen und erleichtert somit das Arbeiten in großen Datenbeständen. Mit dem ProjektEditor deckt Infracor darüberhinaus sein komplettes Mietflächenmanagement ab.