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Eine erweiterte GIS-Anwendung für die weltweite Infrastruktur


Was ist XML Feature Modeling (XFM)?

XML Feature Modeling (XFM) hat bei Bentley die Entwicklung von GIS-Anwendungen revolutioniert und entspricht einer völlig neuen Art und Weise der Definition und Verwaltung von Eigenschaften-Definitionen, Anzeigen, Beziehungen sowie dem Verhalten geografischer Objekte. XFM ist das Herzstück von Bentley Map. XFM-Anwendungen helfen Anwendern bei der Aufrechterhaltungn von Standards mithilfe verschiedener Funktionen, wie z.B. PBA und PBS. Des Weiteren ermöglichen sie das Modellieren von Datendarstellungen in Geodatenspeichern, wie z. B. Oracle Spatial und ESRI ArcSDE-Datenbanken, und erleichtern dort den Dialogverkehr bei der Datenerstellung und Bearbeitung von Workflows.

The Geospatial AdministratorMit XFM lassen sich Geodaten auch ohne eine Verbindung zu einem RDBMS erstellen und aktualisieren.  Die XML-Konfigurationsdateien (Metadaten), auch XFM-Projekt genannte, residieren in der Ordnerstruktur eines XFM-Projekts und werden vom Bentley Geospatial Administrator verwaltet. Wenn Anwender bei getrennter Verbindung arbeiten möchten, werden die Eigenschaftentabellen durch XML-Fragmente ersetzt und in der DGN-Datei gespeichert. Diese Datei ist direkt mit den grafischen Elementen in Form von geografischen Objekten verknüpft. Die XFM-DGN-Datei kann mit Bentley Map bearbeitet werden, ohne das zuvor eine Verbindung zum RDBMS hergestellt werden muss.

Geospatial Administrator

Der Geospatial Administrator verwaltet das XFM-Framework über eine einzige Oberfläche. Die Anwendung wird zum Definieren und Aktualisieren der XFM-Projektdateien außerhalb von MicroStation ausgeführt. Weiterhin definiert und konfiguriert Geospatial Administrator geographische Objekte und alle Aspekte ihres Verhaltens sowie entsprechender Vorgänge ebenso wie ihre Beziehungen zu anderen Objekten. Die angepasste Entwicklung mit VBA, MDL und anderen Sprachen lässt sich ebenfalls in die Objektdefinitionen integrieren. Der Geospatial Administrator definiert die während der Laufzeit dynamisch geladenenen Benutzeroberflächen, Koordinatensystem- bzw. Projektionsinformationen, und übernimmt die automatische Generierung von MicroStation-Arbeitsbereichen, Oberflächen und XML-Metadaten. 

XFM-Verhalten beginnt mit der Standard Operations Library. Diese Bibliothek enthält Standardoperationen für die Konfiguration spezifischer Anforderungen und Workflows. Sie können zur Anpassung auch VBA, MDL und andere Sprachen verwenden. Die XFM-Engine ermöglicht Ihnen das Bearbeiten kleiner, eigenständiger Befehle, die zu komplexen Befehlen verknüpft werden können.

XML-gesteuerte GIS-Anwendung

XFM ist eine XML-metadatengesteuerte GIS-Anwendung. Sie können folgende Elemente über den Geospatial Administrator konfigurieren oder anpassen:

  • Features
  • Eigenschaften
  • Domänenlisten, Standardwerte
  • PBS (Property based symbology)
  • PBA (Property based annotation)
  • Beziehungen
  • Platzierungs- und Bearbeitungsregeln
  • Operationen und Methoden
  • Anderes Verhalten
  • Regeln zur Übertragung von Mitteilungen
  • Benutzeroberfläche
  • Koordinatensysteme und Projektionen 
XML Driven GIS
Das flexible und erweiterbare XFM unterstützt das Erstellen und Durchsetzen von Benutzerstandards. Es kann bei Bedarf auch ohne jegliche Programmierung implementiert werden.